Durchhalten macht dich nicht stark. Es macht dich still.

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„Muss ja.“
Zwei Worte, die viele Frauen gar nicht mehr hinterfragen. Sie sind zur inneren Dauerschleife geworden. Im Job. In Beziehungen. Im Alltag. Dieses ständige Durchhalten im Job macht viele Frauen nicht stark, sondern innerlich still.

„Muss ja“ klingt harmlos. Sachlich. Vernünftig.
In Wahrheit ist es oft der Moment, in dem du dich selbst verlässt, ohne es zu merken.

Durchhalten gilt als Stärke. Als Zeichen von Belastbarkeit, Loyalität und Verantwortungsgefühl. Gerade bei Frauen in Führungsrollen oder in anspruchsvollen Arbeitsumfeldern wird genau das erwartet und häufig auch stillschweigend vorausgesetzt.

Was kaum jemand anspricht:
Durchhalten kostet nicht nur Energie.
Es kostet Verbindung. Zu dir selbst.


Wenn Stärke zur Selbstverleugnung wird

Du hast nicht so lange durchgehalten, weil du schwach bist. Sondern weil du zuverlässig bist, pflichtbewusst, leistungsfähig. Und weil dir beigebracht wurde, dass man sich zusammenreißt, wenn es schwierig wird.

Durchhalten hat ein gutes Image.
Ich schaffe das.
Ich bin stark.
Ich reiß mich zusammen.

Das Problem ist nicht dein Einsatz.
Das Problem beginnt dort, wo du aufhörst, auf dich selbst zu hören.

Nicht plötzlich.
Nicht dramatisch.
Sondern leise.


Die stille Normalität des Sich-selbst-Verlierens

Wie viele Menschen schleppen sich krank zur Arbeit, weil sie niemanden hängen lassen wollen. Wie viele bleiben in Umfeldern, die ihnen nicht guttun, aus Angst, egoistisch, undankbar oder nicht gut genug zu sein.

Dass dauerhaftes Durchhalten im Job krank machen kann, ist inzwischen auch arbeitsmedizinisch gut beschrieben.

Das ist kein individuelles Versagen.
Das ist ein kollektisches Missverständnis von Stärke.

Denn Stärke zeigt sich nicht darin, wie lange du etwas aushältst.
Sondern darin, ob du dir erlaubst, ehrlich hinzuschauen.


Ein unbequemer, aber notwendiger Punkt

Eines der größten Probleme unserer Zeit ist nicht der Mangel an Möglichkeiten.
Es ist der Verlust von innerer Klarheit.

Viele wissen nicht mehr, was sie wirklich wollen.
Und selbst wenn sie es spüren, erlauben sie sich nicht, dafür zu gehen.

Aus Angst vor Konsequenzen.
Aus Loyalität.
Aus Gewohnheit.

Dabei würde genau diese Ehrlichkeit Arbeitswelten, Beziehungen und Leben verändern. Nicht lauter. Sondern wahrhaftiger.


Der Moment der Entscheidung

Viele Frauen merken erst spät, dass dieses permanente Durchhalten im Job sie langsam von sich selbst entfernt.
Stärke bedeutet nicht, weiterzumachen, obwohl es dich innerlich leise zerlegt.
Stärke bedeutet, innezuhalten und dir selbst zuzuhören.

Und dir zu erlauben zu sagen:
So will ich nicht mehr weitermachen.

Wenn dich dieser Text trifft, lies ihn nicht weg.
Er ist keine Aufforderung zum schnellen Handeln.
Sondern eine Einladung zur Klarheit.

Wenn du diesen Raum öffnen willst, findest du mich hier:
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